Planerische Grundlagen

Kaserne, Flüchtlingszentrum, Künstlerkolonie, Partylocation, Polizeistandort – die Nutzungsgeschichte des Areals an der Domagkstraße im Münchner Norden ist vielfältig. Seit Anfang 2013 werden die baulichen Grundlagen für ein weiteres Kapitel geschaffen: In dem neuen Stadtquartier sollen bis 2018 etwa 1600 Wohnungen, ein Park und soziale Einrichtungen entstehen.

Auf dem ehemaligen Militärgelände sind zahlreiche Freiflächen vorgesehen. Das Kernstück des 24,3 Hektar großen neuen Stadtviertels bilden ein großer Park mit prägenden alten Bäumen und ein zentraler Platz im Westen, an dem sich Läden und gastronomische Einrichtungen im Anschluss an die Endstation der neuen Tramlinie 23 befinden sollen. Der Park gliedert das Gebiet in ein nördliches und ein südliches Wohnquartier, die unabhängig voneinander erschlossen werden. Unterschiedliche Haustypen versprechen eine abwechslungsreiche, familien- und kinderfreundliche Bebauung. Von den 1600 Wohnungen werden 50 Prozent gefördert.

Des weiteren sind auf dem Gelände vier Kindertagesstätten, ein Haus für Kinder, Jugend und Familie, eine Grundschule, ein Studentenwohnheim und andere soziale Einrichtungen geplant. Alles wird über kurze Wege erreichbar sein.

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